Die Herausforderung beim Property Management von Micro-Living-Projekten und möblierten Apartments

1. Hohe Fluktuation erfordert effiziente Prozesse

Mit Wechselquoten von 33–40% müssen Wohnungsübergaben, Mietverträge und Abrechnungen besonders schlank und digitalisiert ablaufen. Nur durch standardisierte Abläufe bleibt das Management wirtschaftlich.

Unser Tipp: Das Property Management sollte bereits in der Bau- und Konzeptionsphase eingebunden sein – z. B. bei der Planung individueller Stromzählerlösungen oder bei der Vorbereitung digitaler Mietverträge.

 

2. Digitalisierung als Schlüssel zum Erfolg

Die Zielgruppe erwartet schnelle, digitale Prozesse – vergleichbar mit einer Hotelbuchung:

  • Online-Besichtigung & digitale Vertragsunterzeichnung
  • Mehrsprachige Formulare & Benutzeroberflächen
  • Automatisierte Schnittstellen zu Abrechnungssystemen und Versorgern

Klassische Excel-Tabellen und Papierverträge reichen hier nicht mehr aus. Entscheidend ist ein internes IT-Team oder ein Property Manager mit technologischem Know-how.

 

3. Kleinere Verwalter stoßen oft an Grenzen

Viele kleinere Property Manager können die notwendige IT-Infrastruktur nicht abbilden – sei es durch fehlende Ressourcen oder mangelnde Erfahrung in digitalen Prozessen.

Für institutionelle Investoren und Betreiber bedeutet das: Ein spezialisierter, skalierbarer Property Manager ist essenziell für die erfolgreiche Verwaltung von Micro Living Objekten.

 

Full-Service-Ansatz als Wettbewerbsvorteil

Effiziente Prozesse entstehen dort, wo Property Management und Facility Management aus einer Hand kommen:

  • Kürzere Informationswege
  • Bessere Personalverfügbarkeit
  • Effiziente Organisation von Übergaben bei Stoßzeiten (z. B. Semesterbeginn)

Zudem entfallen bei kurzen Mietzeiten viele Standardregelungen (z. B. Schönheitsreparaturklauseln). Deshalb müssen Malerarbeiten, Instandsetzungen und Reinigungen schnell und flexibel organisiert werden können.

 

Zusatzleistungen erhöhen die Mieterzufriedenheit

Die Grundausstattung eines Micro Apartments ist meist funktional: Bett, Schreibtisch, Schrank, Küchenzeile. Hier können Property Manager mit Serviceleistungen echten Mehrwert schaffen:

  • Vermietung von Küchenutensilien oder TV-Geräten
  • Bereitstellung von Bettwäsche
  • Wöchentliche Reinigungsservices

 

Auch gemeinschaftliche Angebote fördern das Wohlbefinden der Bewohner:

  • Lernräume, Dachterrassen oder Tischtennisplatten
  • Digitale Community-Angebote

 

Fazit: Micro Living braucht spezialisiertes Property Management

Die Verwaltung von Micro Apartments unterscheidet sich grundlegend von klassischer Wohnimmobilienverwaltung. Wer sich langfristig in diesem Segment positionieren möchte, braucht:

  • Digitale Tools & Prozesse
  • Sprachlich und kulturell diverse Services
  • Flexible, skalierbare Organisationseinheiten
  • Ganzheitliches Management von Betrieb, Service und Kommunikation

 

Sprechen Sie uns an, wenn Sie einen erfahrenen Partner für die Verwaltung Ihrer Micro Apartments suchen. Wir helfen Ihnen gerne, Ihr Portfolio erfolgreich zu betreuen – wirtschaftlich, effizient und mieterfreundlich.

Nico Richter

Geschäftsführender Gesellschafter

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