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Zinshaus verkaufen
Zinshaus verkaufen in Hamburg mit Wentzel Dr.
Seit 1820 kennen wir Hamburger Zinshäuser von innen – als Hausmakler und vor allem als Verwalter. Wir wissen, worauf Investoren bei Mietverträgen, Instandhaltung und Rendite achten, und bereiten Ihr Mehrfamilienhaus genau darauf vor. Inhabergeführt und bankenunabhängig verfolgen wir dabei nur ein Ziel: den bestmöglichen Preis für Ihre Anlageimmobilie. Ob Gründerzeit-Altbau, Rotklinker-Mehrfamilienhaus der Nachkriegsjahre oder Wohn- und Geschäftshaus – wir beraten Sie persönlich, diskret und auf Augenhöhe.

Winfried Lux begleitet Eigentümer von Mehrfamilienhäusern und Wohn- und Geschäftshäusern vom ersten Gespräch bis zur Übergabe. Er bringt das Wissen unserer Hausverwaltung mit an den Tisch – und den direkten Draht zu unseren vorgemerkten Investoren.
Warum Eigentümer ihr Zinshaus mit Wentzel Dr. verkaufen
Wir verwalten selbst
Rund 22.000 Wohnungen betreuen wir in unserer eigenen Hausverwaltung. Mietverträge, Nebenkostenabrechnungen und Instandhaltungspläne lesen wir so, wie Käufer und Banken sie lesen.
Kein Interessenkonflikt
Wir stehen mit unseren Auftraggebern nicht im Wettbewerb um Grundstücke oder Objekte – auch nicht um Ihr Haus. Unser einziges Interesse ist der bestmögliche Preis für Sie.
Vorgemerkte Investoren
Bestandskunden aus unserer Verwaltung und vorgemerkte Kaufinteressenten, die gezielt Renditeobjekte in Hamburg suchen, bilden eine umfangreiche Kundenkartei. So lässt sich Ihr Zinshaus auch diskret anbieten, ohne dass es in einem Portal erscheint.
Inhabergeführt und bankenunabhängig
Als Deutschlands ältestes Immobilienunternehmen sind wir seit 1820 in Familienhand, heute in der siebten Generation. Unsere Gesellschafter arbeiten im Tagesgeschäft mit – Entscheidungen fallen schnell und dort, wo Ihr Verkauf betreut wird.
Mehr erfahrenAusgezeichnet als Verwalter
Im Property Management Report 2025 von Bell Management Consultants belegte Wentzel Dr. Platz 2 in der Kategorie Wohnen. Dieses Verständnis für Bestände bringen wir in jeden Verkauf ein.
Mehr erfahrenBewertungen
Reviews unserer Kunden
4,5 von 5 Sternen aus 870 Google-Bewertungen · Deutscher Immobilienpreis 2020 · Platz 2 Wohnen im Property Management Report 2025 · Alle Bewertungen auf Google Maps
Zinshäuser in Hamburg sind wieder gefragt
Nach zwei ruhigen Jahren ist der Hamburger Zinshausmarkt wieder in Bewegung. 2025 haben deutlich mehr Mehrfamilienhäuser den Eigentümer gewechselt als im Vorjahr, und die Preise haben spürbar angezogen. Investoren rechnen heute allerdings genauer als früher. Sie prüfen Mieterliste, energetischen Zustand und Entwicklungspotenzial im Detail – und zahlen für ein gut vorbereitetes Haus spürbar mehr.
Wie stark die Lage zählt, zeigen die Lageklassen des Gutachterausschusses: In bevorzugten Lagen zahlten Käufer 2025 im Schnitt das 28-Fache der Jahresnettokaltmiete, in mittleren Lagen knapp das 20-Fache. Und trotz des Anstiegs liegt der Preisindex für Mehrfamilienhäuser noch gut ein Viertel unter dem Höchststand von 2021 – der Markt erholt sich, ist aber nicht wieder auf dem Niveau der Boomjahre.
Fast zwei Drittel der Hamburger Mehrfamilienhäuser – 62 % – wurden 2025 über einen Makler verkauft. Darauf bereiten wir Ihr Zinshaus vor. Wir verwalten selbst rund 22.000 Wohnungen und kennen die Fragen der Käufer, bevor sie gestellt werden. Mietverträge, Nebenkostenabrechnungen und Instandhaltungshistorie bereiten wir so auf, dass Ihr Haus der Prüfung durch Investoren und Banken standhält.
| Lage | Ø Preis je m² Wohnfläche | Ø Vielfaches der Jahresnettokaltmiete |
|---|---|---|
| Bevorzugte Lage | 5.920 € | 28,3 |
| Gute Lage | 3.307 € | 23,7 |
| Mittlere Lage | 2.610 € | 19,8 |
| Mäßige Lage | 2.386 € | 19,6 |
| Schlechte Lage* | 3.040 € | 24,5 |
| Alle Lagen | 3.292 € | 22,1 |
Lageklassen nach Höhe des Bodenrichtwerts. * Nur 7 bzw. 8 Kauffälle, daher wenig aussagekräftig.
Quelle: Gutachterausschuss für Grundstückswerte Hamburg, Immobilienmarktbericht 2026 (Kaufverträge 2025, Preise zum Stichtag 1.7.2025). Tatsächlich gezahlte Kaufpreise, keine Angebotspreise aus Portalen.
Was ist Ihr Zinshaus in Hamburg wert?
Bei einem Zinshaus zählt vor allem, was es erwirtschaftet. Unsere Marktwertermittlung beginnt deshalb mit einer Potenzialanalyse Ihrer Mietverträge und folgt dem Ertragswertverfahren: Aus den tatsächlichen Mieten, den Bewirtschaftungskosten und der Restnutzungsdauer ergibt sich der Wert des Gebäudes, dazu kommt der Bodenwert. Vergleichsverkäufe in ähnlichen Lagen und der Kaufpreisfaktor am Markt runden das Bild ab.
Mehr zur Immobilienbewertung in Hamburg.
In Hamburg schauen Käufer besonders genau auf:
- Mietniveau – wie weit Ihre Mieten unter oder über dem Hamburger Mietenspiegel liegen (2025 im Schnitt 9,94 € je m² netto kalt)
- Mietpotenzial – wie viel Spielraum Mietpreisbremse und Kappungsgrenze bei Neu- und Bestandsmieten lassen
- Lage im Erhaltungsgebiet – ob Modernisierungen genehmigt werden müssen
- Energetischer Zustand – Heizung, Fenster, Dämmung und ein anstehendes Dach
- Grundstück – Bodenrichtwert, Ausbau- oder Aufstockungsreserven, Erbbaurecht
- Gewerbeanteil – Läden und Praxen im Erdgeschoss eines Wohn- und Geschäftshauses
Das Ergebnis erhalten Sie schriftlich, zusammengefasst in einem ansprechend gestalteten Exposé. Bei der Präsentation besprechen wir mit Ihnen auch die strategischen Optionen – kostenfrei und unverbindlich.
Das Ertragswertverfahren in Kürze
Grundstück und Gebäude werden getrennt bewertet: Der Boden verliert nicht an Wert, das Gebäude hat dagegen eine begrenzte Restnutzungsdauer.
So verkaufen wir Ihr Zinshaus in sechs Schritten
Vom ersten Gespräch bis zur Übergabe haben Sie einen festen Ansprechpartner.
- 1
Erstgespräch und Bewertung
Wir besichtigen Ihr Haus, sichten Mietverträge und Unterlagen und bewerten nach dem Ertragswertverfahren. Das Ergebnis präsentieren wir Ihnen persönlich – mit einer klaren Empfehlung zur Verkaufsstrategie.
- 2
Maklervertrag und Verkaufsvorbereitung
Mit dem Maklervertrag, in der Regel für sechs Monate, beginnt die Vorbereitung: Mietvertragsprüfung, Mieterliste, Fotos, Grundrisse und – falls er fehlt – der Energieausweis.
- 3
Marketingstrategie und Zielgruppenansprache
Wir legen fest, wen wir ansprechen: private Anleger, Family Offices oder institutionelle Investoren, offen über Portale oder diskret über unsere Kundenkartei.
- 4
Abgleich und Ansprache der Kaufinteressenten
Wir führen Gespräche und Besichtigungen, stellen den Interessenten die Unterlagen gebündelt bereit und prüfen die Bonität jedes ernsthaften Käufers.
- 5
Verkaufsabwicklung und Vertragsmanagement
Wir verhandeln für Sie, stimmen den Kaufvertragsentwurf mit dem Notariat ab und begleiten Sie zum Beurkundungstermin.
- 6
Abschluss und Übergabe
Nach der Beurkundung behalten wir Kaufpreiszahlung, Mietkautionen und den Übergang der Mietverhältnisse im Blick und übergeben das Haus mit einem verbindlichen Übergabeprotokoll.
Diskret oder offen – die passende Vermarktung
Nicht jeder Eigentümer möchte sein Haus in einem Portal sehen, und nicht jedes Haus braucht die große Bühne. Deshalb entscheiden wir die Vermarktung gemeinsam mit Ihnen.

Diskrete Vermarktung
Wir bieten Ihr Zinshaus ausgewählten, vorgemerkten Käufern aus unserer Kundenkartei an – ohne öffentliche Anzeige. Ihre Mieter und Nachbarn erfahren erst davon, wenn Sie es möchten.
Offene Vermarktung
Über die großen Immobilienportale, unsere Website, unsere Shops und Printmedien erreichen wir einen breiten Käuferkreis.
In beiden Fällen gilt: Ein ansprechend gestaltetes Exposé, professionelle Fotos und auf Wunsch Drohnenaufnahmen zeigen Ihr Haus so, wie Investoren es sehen wollen – mit allen Zahlen, die sie für ihre Entscheidung brauchen.
Gründe, ein Zinshaus zu verkaufen

Erbschaft und Erbengemeinschaft
Ein geerbtes Mehrfamilienhaus bringt Mieter, Verwaltung und oft mehrere Eigentümer mit sich. Wir schaffen eine gemeinsame Entscheidungsgrundlage und sorgen dafür, dass alle Erben dieselben Informationen haben.

Energetische Sanierung steht an
Heizung, Dach, Fenster: Wenn größere Investitionen anstehen, stellt sich die Frage, ob Sie selbst sanieren oder verkaufen. Wir rechnen beide Wege mit Ihnen durch.

Gewinn realisieren
Der Wert Ihres Hauses ist gestiegen, und die Spekulationsfrist ist abgelaufen? Dann kann jetzt der richtige Moment sein, um Kapital neu aufzustellen oder Liquidität zu schaffen.

Ruhestand und Nachfolge
Wer sich nicht mehr selbst um Mieter, Handwerker und Abrechnungen kümmern möchte, kann verkaufen – oder die Arbeit an unsere Hausverwaltung übergeben. Wir beraten Sie zu beiden Wegen.

Trennung und Scheidung
Gehört eine Anlageimmobilie zur Vermögensaufteilung, braucht es eine neutrale Bewertung, Expertise und viel Fingerspitzengefühl. Wir sprechen mit beiden Seiten und halten den Prozess sachlich.

Welche Anlageimmobilien wir in Hamburg verkaufen
Vom kleinen Mietshaus bis zum Portfolio – wir kennen die Fragen, die Käufer zu jeder Objektart stellen.
Zinshaus und Mietshaus
Vom Haus mit sechs Wohnungen bis zum großen Mietshaus: Wir prüfen Mieterstruktur und Mietpotenzial und sprechen gezielt private und institutionelle Käufer an. Mehr dazu: Mehrfamilienhaus verkaufen in Hamburg.
Wohn- und Geschäftshaus
Läden oder Praxen im Erdgeschoss bringen andere Mietverträge und andere Käufer mit sich. Wir bewerten den Gewerbeanteil getrennt und zeigen, wie stabil er ist.
Gründerzeit- und Jugendstilhaus
Stuck, hohe Decken, gefragte Lagen – und oft Denkmalschutz. Wir erklären Käufern, was der Denkmalstatus für Modernisierung und Abschreibung bedeutet.
Rotklinker-Mehrfamilienhaus
In Hamm, Barmbek oder Eilbek prägen die Klinkerbauten der Nachkriegszeit ganze Straßenzüge. Solide Substanz, kleinere Wohnungen, oft energetischer Nachholbedarf – wir zeigen Potenzial und Kosten offen.
Portfolios und Wohnanlagen
Mehrere Häuser oder eine größere Wohnanlage verkaufen wir in einem strukturierten Verfahren – als Paket oder einzeln, ganz wie es für Sie wirtschaftlich sinnvoll ist.
Mehr zum Verkauf von Mehrfamilienhäusern lesen Sie auf unserer Seite Mehrfamilienhaus verkaufen in Hamburg.
Sie möchten ein Einfamilienhaus oder eine einzelne Wohnung verkaufen? → Haus verkaufen in Hamburg · Wohnung verkaufen in Hamburg
Zinshäuser in Hamburgs Stadtteilen
Wo Ihr Haus steht, entscheidet über Käuferkreis, Regeln und Preis. Unsere Marktkenntnis stammt aus Verkauf und Verwaltung zugleich. Ein Überblick über typische Zinshauslagen – und worauf Käufer dort achten:
Eimsbüttel und Hoheluft-West
ErhaltungsgebietDicht bebaute Straßen mit Etagenhäusern aus der Gründerzeit, Läden und Cafés im Erdgeschoss, die U2 an Osterstraße und Christuskirche. Große Teile liegen in den Erhaltungsgebieten Eimsbüttel-Süd sowie Eimsbüttel/Hoheluft-West/Stellingen-Süd. Käufer achten hier besonders auf den Modernisierungsstand, weil spätere Umbauten genehmigt werden müssen.
Eppendorf und Harvestehude
kein ErhaltungsgebietJugendstil- und Gründerzeitfassaden, große Altbauwohnungen, die Nähe zur Alster und mit dem Universitätsklinikum Eppendorf einer der größten Arbeitgeber der Stadt vor der Tür. Beide Stadtteile gehören nicht zu den Gebieten mit Sozialer Erhaltungsverordnung. Häufiger ist hier der Denkmalschutz ein Thema, den wir in jede Bewertung einbeziehen.
Winterhude und Barmbek
Erhaltungsgebiet: Stand prüfenRote Klinkerbauten der 1920er-Jahre, entstanden unter Oberbaudirektor Fritz Schumacher – die Jarrestadt ist das bekannteste Beispiel. In Barmbek kommen Wiederaufbauten der Nachkriegszeit mit kleineren Wohnungen hinzu. Die Soziale Erhaltungsverordnung für Barmbek-Nord, Barmbek-Süd und die Jarrestadt wurde Ende 2023 aufgehoben und sollte neu erlassen werden – den aktuellen Stand prüfen wir für Ihr Haus.
Altona und Ottensen
ErhaltungsgebietGründerzeitstraßen rund um den Spritzenplatz, viele Wohn- und Geschäftshäuser mit gemischten Mietverträgen und mit der Mitte Altona ein neues Quartier auf ehemaligen Bahnflächen. Ottensen, Altona-Altstadt, Altona-Nord, Sternschanze und Bahrenfeld-Süd sind Gebiete mit Sozialer Erhaltungsverordnung. Wer hier verkauft, sollte die Genehmigungslage für frühere Umbauten belegen können.
St. Georg, Hohenfelde und Eilbek
teils ErhaltungsgebietSt. Georg liegt zwischen Hauptbahnhof und Außenalster, mit Gründerzeitbebauung entlang der Langen Reihe. Östlich schließen Hohenfelde und Eilbek an, wo nach dem Krieg viele Klinker-Mehrfamilienhäuser entstanden. St. Georg und Eilbek haben eine Soziale Erhaltungsverordnung, Hohenfelde nicht – auf wenigen hundert Metern gelten also unterschiedliche Regeln.
Hamm, Harburg und Wilhelmsburg
kein ErhaltungsgebietHamm wurde nach den Bombenangriffen von 1943 fast vollständig mit Klinker-Mehrfamilienhäusern wieder aufgebaut. In Harburg sorgen die eigene Innenstadt und die Technische Universität für Nachfrage nach kleinen Wohnungen. Wilhelmsburg hat sich seit der Internationalen Bauausstellung 2013 sichtbar verändert. Für Investoren, die auf Entwicklung setzen, sind diese Lagen besonders interessant.
Auch im Hamburger Umland – etwa in Norderstedt, Pinneberg, Ahrensburg oder Buxtehude – verkaufen wir Mehrfamilienhäuser.
Unsere Seiten im Umland: Immobilienmakler Norderstedt · Immobilienmakler Pinneberg · Immobilienmakler Ahrensburg · Immobilienmakler Buxtehude
Was in Hamburg beim Zinshausverkauf gilt
Hamburg schützt seinen Mietwohnungsbestand mit einigen Regeln, die Käufer kennen und in ihren Preis einrechnen. Wir klären vor der Vermarktung, welche davon Ihr Haus betreffen, und bereiten die Antworten für Interessenten auf.
Soziale Erhaltungsverordnung
In 13 Hamburger Gebieten – darunter St. Pauli, St. Georg, Ottensen, die Sternschanze, Eimsbüttel-Süd und Eilbek – brauchen Rückbau, Modernisierungen und Nutzungsänderungen eine Genehmigung des Bezirksamts. Käufer kalkulieren deshalb damit, dass Aufwertungen dort nur eingeschränkt möglich sind. Die Stadt hat in diesen Gebieten zudem ein Vorkaufsrecht. Seit einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts aus dem Jahr 2021 kann sie es allerdings nur noch in wenigen Fällen ausüben.
Aufteilung in Eigentumswohnungen
Wer ein Haus mit mehr als fünf Wohnungen in Eigentumswohnungen aufteilen möchte, braucht in Hamburg eine Genehmigung. In Erhaltungsgebieten gilt das auch für kleinere Häuser. Ein Aufteilungsplan ist deshalb kein Selbstläufer für den Preis – wir prüfen, ob eine Genehmigung bereits vorliegt oder realistisch ist.
Mietpreisbremse und Kappungsgrenze
Bei einer Neuvermietung darf die Miete in Hamburg in der Regel höchstens 10 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Der Senat hat diese Regel bis Ende 2029 verlängert. Bestandsmieten dürfen innerhalb von drei Jahren um höchstens 15 % steigen. Beides bestimmt, welches Mietpotenzial ein Käufer einpreisen kann.
Solarpflicht bei Dachsanierung
Seit 2024 muss bei einer grundlegenden Erneuerung des Daches eine Photovoltaikanlage auf mindestens 30 % der Nettodachfläche installiert werden. Steht die Dachsanierung bald an, gehört das in die Kalkulation – und offen ins Exposé.
Erbbaurecht
Gerade bei älteren Hamburger Beständen kommt es vor, dass das Grundstück im Erbbaurecht vergeben ist. Restlaufzeit, Erbbauzins und Heimfallregeln beeinflussen den Preis spürbar. Wir verwalten selbst rund 4.300 Erbbaurechte und kennen die Fragen, die Käufer und Banken dazu stellen.
Diese Unterlagen braucht ein Käufer
Bei Zinshäusern prüfen Käufer und Banken genauer als bei einer Eigentumswohnung. Je vollständiger die Unterlagen sind, desto schneller kommt eine Finanzierungszusage – und desto weniger Anlass gibt es, am Preis zu rütteln.
Fehlt etwas, kümmern wir uns darum – beim Grundbuchamt, beim Bezirksamt oder beim Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung. Betreut unsere Hausverwaltung Ihr Haus bereits, liegt vieles ohnehin bei uns.
Tipp: Welche Pflichten zur Energieeffizienz beim Verkauf gelten, lesen Sie in unserem Ratgeber Energieeffizienz und Sanierungspflichten.
- aktueller Grundbuchauszug
- Flurkarte
- Mieterliste mit Wohnflächen, Mieten, Mietbeginn und Kautionen
- alle Mietverträge mit Nachträgen
- Nebenkosten- und Heizkostenabrechnungen der letzten drei Jahre
- Energieausweis
- Baupläne, Wohnflächenberechnung und Baugenehmigungen
- Nachweise über Modernisierungen und Instandhaltung
- Wohngebäudeversicherung und Wartungsverträge
- falls vorhanden: Erbbaurechtsvertrag, Baulasten, Teilungserklärung
Kosten und Steuern beim Zinshausverkauf
Was ein Verkauf kostet und was am Ende bleibt, besprechen wir vor dem ersten Schritt. Die wichtigsten Punkte im Überblick:
Maklerprovision
Seit 2018 arbeiten wir mit Verkäuferprovision. Die Konditionen regeln wir transparent im Maklervertrag, bevor wir für Sie tätig werden; sie richten sich nach Objekt und Auftrag. Welche Leistungen enthalten sind, erklären wir Ihnen im ersten Gespräch – ohne Überraschungen.
Spekulationsfrist
Verkaufen Sie ein vermietetes Haus innerhalb von zehn Jahren nach dem Kauf, ist der Gewinn in der Regel einkommensteuerpflichtig. Nach Ablauf der Frist ist der Verkauf für Privatpersonen meist steuerfrei. Bei einem geerbten Haus zählt das Kaufdatum des Erblassers.
Gewerblicher Grundstückshandel
Wer innerhalb von fünf Jahren mehr als drei Objekte verkauft, kann als gewerblicher Händler eingestuft werden – mit Gewerbesteuer und ohne Spekulationsfrist. Sprechen Sie das vor dem Verkauf mit Ihrer Steuerberatung ab.
Vorfälligkeitsentschädigung
Ist Ihr Haus noch finanziert, kann die Bank bei vorzeitiger Ablösung des Darlehens eine Entschädigung verlangen. Manchmal lässt sich das Darlehen auf ein neues Objekt übertragen. Mehr dazu im Ratgeber Laufende Kredite beim Immobilienverkauf.
Energieausweis
Beim Verkauf müssen Sie Käufern einen Energieausweis vorlegen. Liegt keiner vor, beauftragen wir ihn im Rahmen der Vermarktung.
Was der Käufer zahlt
Grunderwerbsteuer – in Hamburg 5,5 % –, Notar und Grundbuch trägt üblicherweise der Käufer. Diese Nebenkosten fließen in seine Kalkulation und damit in den Preis, den er bieten kann.
Diese Hinweise ersetzen keine steuerliche oder rechtliche Beratung.
Unsere bereits vermittelten Immobilien
Auf der Karte sehen Sie, wo wir in Hamburg und Umgebung bereits Immobilien für unsere Kunden vermittelt haben.
Häufige Fragen rund ums Zinshaus verkaufen in Hamburg
Maßgeblich ist das Ertragswertverfahren: Wir gehen von den tatsächlichen Mieten aus, ziehen die Bewirtschaftungskosten ab und berücksichtigen Restnutzungsdauer, Liegenschaftszins und Bodenwert. Dazu kommen Vergleichsverkäufe, der Kaufpreisfaktor am Hamburger Markt und Besonderheiten wie Erhaltungsgebiet, Denkmalschutz oder Erbbaurecht. Der Preis pro Quadratmeter spielt dabei eine kleinere Rolle als bei einer Eigentumswohnung. Die Bewertung ist für Sie kostenfrei und unverbindlich.
Unsere Vermarktungsdauer liegt im Schnitt bei rund 3,5 Monaten. Bei Zinshäusern hängt sie stark davon ab, wie vollständig die Unterlagen sind, denn Käufer und Banken prüfen gründlich. Bis zur Beurkundung kommen Kaufvertragsentwurf und Finanzierung hinzu. Wir planen den Ablauf so, dass er zu Ihrem Zeitrahmen passt.
Ja. Bestehende Mietverträge gehen mit allen Rechten und Pflichten auf den Käufer über, die Mieter müssen nicht zustimmen. Für Investoren sind laufende Mietverträge sogar die Grundlage ihrer Kalkulation. Wir stimmen Besichtigungstermine rücksichtsvoll mit Ihren Mietern ab.
Für Privatpersonen ist der Gewinn in der Regel steuerfrei, wenn zwischen Kauf und Verkauf mehr als zehn Jahre liegen. Innerhalb der Frist ist er einkommensteuerpflichtig. Wer mehrere Objekte in kurzer Zeit verkauft, sollte zudem den gewerblichen Grundstückshandel prüfen lassen. Sprechen Sie die Details mit Ihrer Steuerberatung ab.
Die Grunderwerbsteuer beträgt in Hamburg 5,5 % des Kaufpreises. Hinzu kommen Notar- und Grundbuchkosten, die sich nach dem Kaufpreis richten, sowie gegebenenfalls eine Maklerprovision. Diese Kosten trägt üblicherweise der Käufer – sie beeinflussen aber, welchen Preis er für Ihr Haus bieten kann.
In den 13 Hamburger Erhaltungsgebieten müssen Modernisierungen, Umbauten und Nutzungsänderungen genehmigt werden, und die Aufteilung in Eigentumswohnungen ist eingeschränkt. Ein Verkauf ist trotzdem jederzeit möglich. Wir klären vorab, welche Regeln für Ihr Haus gelten, und erläutern sie den Käufern.
Ja. Wir bieten Ihr Haus auf Wunsch nur ausgewählten, vorgemerkten Investoren aus unserer Kundenkartei an – ohne Anzeige in Portalen. Mieter, Nachbarn und Geschäftspartner erfahren erst davon, wenn Sie es möchten.
Wie sich die Immobilienpreise in Hamburg bis 2030 entwickeln, kann niemand seriös vorhersagen. Belegt ist: 2025 wurden in Hamburg deutlich mehr Mehrfamilienhäuser verkauft als im Vorjahr, und die Preise sind lagebereinigt um 8 % gestiegen. Der Preisindex liegt damit aber noch gut ein Viertel unter dem Höchststand von 2021. Wie Ihr Haus in diesem Markt dasteht, zeigt eine aktuelle Bewertung.
Ihr Zinshaus in Hamburg verkaufen
Mehrfamilienhäuser bleiben in Hamburg gefragt – bei Privatanlegern ebenso wie bei Family Offices und institutionellen Investoren. Ob Sie noch in diesem Jahr verkaufen oder zunächst Ihre Möglichkeiten kennen möchten: Wir begleiten Sie von der ersten Bewertung bis zur erfolgreichen Vermittlung und freuen uns auf das Gespräch – unverbindlich, ehrlich und auf Augenhöhe.
Unser Team steht Ihnen mit mehr als 200 Jahren Markterfahrung zur Seite.