Von Kaffeeküche bis Kundentermin – wie viel Persönlichkeit darf Arbeit eigentlich haben?

Sei du selbst!“ – ein schöner Satz. Und gleichzeitig eine große Aufgabe, gerade im Job. Denn so ganz selbstverständlich ist es nicht, im Arbeitskontext mit der eigenen Persönlichkeit sichtbar zu werden, ohne sich dabei zu verstellen oder angreifbar zu fühlen.

Doch genau darum geht’s: Wie viel Persönlichkeit darf man eigentlich mit zur Arbeit bringen – und wo liegt die Grenze zwischen Nähe und zu viel Information?

Wir verbringen viel Zeit mit Kolleginnen und Kollegen – und klar: Nicht selten entstehen dabei echte Freundschaften. Manche kennen sich irgendwann besser als langjährige Bekannte. Trotzdem ist der Arbeitsplatz kein Ersatz für ein persönliches Umfeld – und soll es auch nicht sein.

Aber: Arbeit funktioniert besser, wenn Menschen sich nicht nur über To-dos definieren, sondern auch über Vertrauen, Austausch und gemeinsame Haltung. Das fängt beim „Wie geht’s?“ morgens an und hört bei Gesprächen über Unsicherheiten, Erfolge oder auch Konflikte noch lange nicht auf. Persönlichkeit zeigt sich nicht darin, was man am Wochenende gemacht hat – sondern wie man kommuniziert, zuhört, Entscheidungen trifft und mit anderen umgeht.

Jede Organisation hat ihre Buzzwords. „Authentizität“, „Empathie“, „Miteinander“. Aber wie viel davon spürt man im Alltag? Persönlich zu sein heißt nicht, sein ganzes Innenleben offenzulegen. Es heißt, Haltung zu zeigen – mit der Art, wie man Feedback gibt, wie man miteinander spricht, wie man auf Fragen reagiert oder Konflikte löst.

Gerade in einem dienstleistungsorientierten Unternehmen wie unserem ist Persönlichkeit kein Nice-to-have, sondern ein echter Erfolgsfaktor. Menschen entscheiden sich für Menschen – nicht für Prozesse.

Das alles hat mit Vertrauen zu tun. Wer sich im Arbeitsumfeld sicher fühlt, bringt mehr von sich ein. Mal mit Humor, mal mit Unsicherheit, mal mit einer mutigen Idee, die sich nicht in jedem KPI messen lässt. Persönlichkeit zu zeigen heißt nicht, sich in den Mittelpunkt zu stellen. Es heißt, Verantwortung für das eigene Verhalten zu übernehmen – mit Ecken, Kanten und einem echten Interesse am Gegenüber.

Wir glauben: Arbeit darf menschlich sein. Sie darf Spaß machen, fordern, berühren – und manchmal auch nerven. Aber vor allem darf man dabei man selbst bleiben. Denn genau das macht ein Team stark: Wenn Menschen nicht Rollen spielen müssen, sondern mit echter Persönlichkeit wirken können.

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