Was entsteht, wenn unterschiedliche Erfahrungslevel wirklich auf Augenhöhe arbeiten dürfen
In vielen Teams arbeiten heute Menschen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen zusammen: Auszubildende, die gerade erst ins Berufsleben starten. Quereinsteiger, die andere Branchen hinter sich lassen. Und erfahrene Kollegen, die seit Jahren wissen, wie der Laden läuft.
Diese drei Rollen sind so etwas wie die Extrempole im Teamgefüge – aber sie stehen längst nicht allein. Dazwischen gibt es unzählige individuelle Wege, Zwischenstufen und Entwicklungsgeschichten: Berufseinsteiger mit Studienhintergrund, interne Aufsteigerinnen, spezialisierte Fachkräfte mit Branchenerfahrung. Genau diese Mischung macht Teams lebendig – und manchmal auch herausfordernd.
Ein Azubi bringt neue Perspektiven mit, stellt Fragen, die vielleicht lange niemand mehr gestellt hat. Eine Quereinsteigerin hat den Vorteil, Dinge nicht als selbstverständlich zu betrachten – und frischen Wind in Abläufe zu bringen. Und Senior-Kollegen? Die bringen Erfahrung, Sicherheit und oft auch den Überblick, der im Alltag Gold wert ist. Aber: Erfahrung allein ist noch kein Grund, alles zu wissen.
Wirklich spannend wird es, wenn sich alle Beteiligten gegenseitig ernst nehmen. Wenn man bereit ist, zuzuhören, zu lernen – und sich auch mal infrage stellen zu lassen. In vielen unserer Teams erleben wir genau das: Azubis, die Verantwortung übernehmen. Quereinsteigerinnen, die Prozesse weiterdenken. Und erfahrene Kollegen, die ihre Rolle als Mentor annehmen, ohne in alte Hierarchien zu verfallen.
Verantwortung entsteht nicht durch Titel – sondern durch Haltung. Wer Verantwortung übernehmen will, braucht Vertrauen. Und wer Vertrauen gibt, bekommt oft mehr zurück, als erwartet.
Natürlich läuft nicht immer alles reibungslos. Es gibt Reibung, Missverständnisse, unterschiedliche Erwartungen. Aber genau in diesen Momenten zeigt sich, ob ein Team wirklich zusammenarbeitet oder nur nebeneinander her.
Unsere Erfahrung: Wenn Azubi, Quereinsteiger, Senior – und alle dazwischen – wirklich gemeinsam arbeiten dürfen, entsteht genau die Art von Teamdynamik, die Arbeit nicht nur produktiv, sondern auch sinnvoll macht.





